NFC-Aufsteller für Google-Bewertungen: Funktioniert das wirklich?
Handy antippen, Bewertung schreiben. Was der Aufsteller kann, wo er hingehört und welche Regeln Google dabei setzt.
Bewertungen entscheiden bei lokalen Betrieben mit darüber, wer angerufen wird. Der Grund, warum die meisten Kunden keine schreiben, ist banal: Sie müssten Google öffnen, den Betrieb suchen, herunterscrollen. Genau diese drei Schritte nimmt ein NFC-Aufsteller weg.
Wie es technisch funktioniert
Im Aufsteller steckt ein kleiner Chip ohne Batterie. Hält jemand sein Handy daran, liest das Gerät eine Adresse aus und öffnet sie — in diesem Fall den Bewertungslink Ihres Google-Profils. Kein Öffnen einer App, kein Suchen, keine Kamera. Auf modernen Android-Geräten und iPhones funktioniert das ohne Vorbereitung; ältere Geräte brauchen den aufgedruckten QR-Code als Ausweichweg.
Der Aufsteller schafft keine Bewertungen. Er entfernt nur die Hürde bei denen, die ohnehin zufrieden sind — das ist der ganze Trick, und er reicht meistens.
Die Regeln, die Google dabei setzt
Hier verkaufen viele Anbieter Dinge, die gegen Googles Richtlinien verstoßen. Drei Grenzen, die Sie kennen sollten:
- Kein Vorfiltern. Manche Systeme fragen zuerst „Wie zufrieden waren Sie?" und leiten nur die Zufriedenen zu Google, die anderen in ein internes Formular. Das ist unzulässig — und fliegt auf.
- Keine Belohnung. Kein Rabatt, kein Gratis-Getränk, kein Gewinnspiel für eine Bewertung.
- Keine Bewertungen im Namen anderer. Auch nicht „schnell mal selbst eine schreiben" vom Firmenrechner aus.
Der Aufsteller muss deshalb für alle Gäste gleich zugänglich sein. Das ist keine Einschränkung, sondern der einzige Weg, der dauerhaft trägt.
Wo er wirkt und wo nicht
Entscheidend ist der Moment. Am besten funktioniert der Aufsteller dort, wo jemand gerade zufrieden ist und zwei Minuten Zeit hat: an der Kasse beim Bezahlen, auf dem Tresen, auf dem Tisch nach dem Essen, im Wartebereich. Schlecht funktioniert er im Eingangsbereich, wo noch niemand etwas erlebt hat, und überall dort, wo Menschen in Eile sind.
Im Handwerk, wo es keinen Tresen gibt, funktioniert die Karte im Format einer Visitenkarte, die der Monteur nach getaner Arbeit dalässt — mit einem Satz dazu. Der Satz ist wichtiger als die Karte.
Was Sie vorher erledigen müssen
- Ein bestätigtes Google-Unternehmensprofil. Ohne das gibt es keinen Bewertungslink.
- Den kurzen Bewertungslink aus dem Profil holen (im Dashboard unter „Bewertungen anfordern").
- Entscheiden, wer antwortet. Unbeantwortete Bewertungen wirken teilnahmslos, gerade die kritischen.
Was das kostet
Bei uns: Aufsteller 30 €, Sticker 15 € je Stück (ab 5 Stück). Die Einrichtung des Links und die Beratung, wohin die Aufsteller gehören, sind dabei. Details auf NFC-Aufsteller & Sticker und Mehr Google-Bewertungen. Wenn das Profil noch fehlt, fangen wir dort an: Google-Unternehmensprofil.
