Bilder für die Website vorbereiten: Größe, Format, Rechte
Fotos sind der häufigste Grund für langsame Seiten. Wie groß ein Bild sein darf, welches Format sich lohnt und was rechtlich gilt.
Wenn eine Website langsam ist, liegt es in den allermeisten Fällen an den Bildern. Ein Foto aus dem Handy hat schnell vier Megabyte. Zehn davon auf der Startseite, und die Seite braucht im Mobilfunknetz zehn Sekunden — lange nachdem der Besucher weg ist.
Wie groß ein Bild sein darf
Als Faustregel für normale Inhaltsbilder: 1600 Pixel Breite reichen, für ein großes Bild über die volle Breite 2000 bis 2400. Alles darüber sieht niemand, es wird nur mitgeladen. Die Dateigröße sollte danach bei etwa 150 bis 300 Kilobyte liegen — bei Fotos mit viel Fläche auch weniger.
Formate, kurz erklärt
- WebP ist heute der Standard: sieht aus wie JPEG, ist aber deutlich kleiner. Jeder aktuelle Browser kann es.
- AVIF ist noch kleiner, braucht beim Erstellen mehr Rechenzeit.
- JPEG bleibt in Ordnung, wenn Sie nichts umstellen wollen.
- PNG nur für Grafiken mit harten Kanten oder Transparenz — für Fotos ist es unnötig groß.
- SVG für Logos und Symbole: beliebig skalierbar, winzig.
Ein Bild, das nach der Bearbeitung noch über einem Megabyte liegt, ist für eine Website fast immer falsch eingestellt — nicht besonders hochwertig.
Was Sie vor dem Hochladen tun sollten
- Zuschneiden. Wählen Sie den Ausschnitt bewusst, statt das Bild später von der Technik beschneiden zu lassen.
- Verkleinern auf die oben genannten Maße.
- Sinnvoll benennen. werkstatt-innenansicht.jpg statt IMG_3821.JPG — das liest auch Google.
- Alternativtext schreiben. Ein Satz, der beschreibt, was zu sehen ist. Für blinde Besucher ist er das Bild, und Google versteht die Seite dadurch besser.
Rechte: der Punkt, der teuer wird
Bilder aus der Google-Bildersuche sind nicht frei. Abmahnungen wegen fremder Fotos sind einer der häufigsten Gründe, warum kleine Betriebe Post von einem Anwalt bekommen. Sicher sind Sie mit:
- eigenen Fotos,
- gekauften Bildern mit Lizenz für gewerbliche Nutzung,
- kostenlosen Bilddiensten — aber die Lizenzbedingungen wirklich lesen.
Und: Sobald Menschen erkennbar sind, brauchen Sie deren Einverständnis — auch bei Mitarbeitern, auch bei Kunden im Hintergrund.
Warum eigene Fotos fast immer gewinnen
Stockbilder erkennt man. Ein leicht unperfektes Foto aus Ihrer Werkstatt wirkt glaubwürdiger als das beste Motiv aus einer Datenbank, das gleichzeitig auf hundert anderen Seiten steht. Wenn Ihnen Motive fehlen, können wir welche mit KI erzeugen — fotorealistische kennzeichnen wir dann als solche, siehe KI-Bilder & Videos.
Ob Ihre aktuellen Bilder die Seite bremsen, sagt Ihnen unser Website-Check: Er misst das Ladegewicht und prüft, ob moderne Formate und verzögertes Laden genutzt werden.
